Der Rennsteig Supermarathon über 73,9 Kilometer gilt als eine der härtesten und zugleich stimmungsvollsten Ultradistanzen im europäischen Laufsport. Mitten durch den Thüringer Wald, über endlose Anstiege, wurzelige Trails und wellige Höhenzüge, forderte der traditionsreiche Bewerb Körper und Geist gleichermaßen.
Mit Ernst Bart und Ilse Fritz stellten sich zwei Laufwunder‑Athlet:innen dieser außergewöhnlichen Herausforderung – und meisterten sie mit beeindruckender Stärke.
Schon in den frühen Morgenstunden machte sich das riesige Starterfeld auf den Weg. Von Beginn an war klar: Dieser Lauf ist weniger ein Rennen gegen andere, sondern ein Wettkampf mit sich selbst. Die Strecke forderte über viele Stunden hinweg volle Konzentration, Ausdauer und eine kluge Kräfteeinteilung.
Ernst Bart absolvierte den Supermarathon in starken 9:21:24 Stunden. In der Klasse M55 erreichte er damit den 85. Rang und belegte Platz 770 von 1.328 Läufern in der Gesamtwertung. Eine Leistung, die seine große Erfahrung und mentale Stärke auf der Ultradistanz eindrucksvoll unterstreicht.
Praktisch zeitgleich kam Ilse Fritz ins Ziel. Mit einer Zeit von 9:21:25 Stunden lief sie ein herausragendes Rennen und sicherte sich den 5. Rang in der Klasse W60. In der Damen‑Gesamtwertung erreichte sie einen ausgezeichneten 155. Platz von 353 Starterinnen – ein starkes Ergebnis bei einem der anspruchsvollsten Läufe Europas.
Neben den sportlichen Leistungen bleibt vor allem eines in Erinnerung: die einzigartige Atmosphäre entlang des Rennsteigs. Tausende Zuschauer, unzählige Helfer:innen an den Labestationen und die Naturkulisse des Thüringer Waldes machten diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Der Rennsteig Supermarathon hat einmal mehr gezeigt, wofür Laufwunder steht: Ausdauer, Gemeinschaft und die Freude daran, Grenzen zu verschieben. Herzliche Gratulation an Ernst Bart und Ilse Fritz zu dieser beeindruckenden Leistung auf der legendären 73,9‑Kilometer‑Distanz!

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